Das Buegeleisen
Der Schneidermeister Fleck hat Pech
mit seinem Lehrbub Sepp.
Der Sepp ist naemlich nicht nur frech,
der Sepp ist auch ein Depp.
Auch heute ist der Seppl schuld
an einem Missgeschick.
Da reisst dem Meister die Geduld.
Der Sepp zieht sich zurĂŒck.
Der Meister, dessen Atem pfeift
vor lauter Wut und Grimm,
nach einem BĂŒgeleisen greift
und schleudert es nach ihm.
Es fliegt - Sepp hat geduckt sich kaum -
knapp ueber ihn hinweg.
In dem Moment betritt den Raum
die Frau von Meister Fleck.
Voll trifft die Meisterin das Geschoss.
Schwer, hart und ungerecht.
Erst ist der Meister fassungslos,
dann sagt er: "Auch nicht schlecht!"
2006-10-14 12:40:55 | von awaw22 | 65 Kommentare
Zu viel Arbeit ist auch nicht gut!
Mit Arbeit ist es so auf Erden,
sie kann sehr leicht zum Laster werden.
Du kennst die Blumen nicht die duften,
Du kennst nur ARBEITEN und SCHUFTEN,
so gehn sie hin, die schönsten Jahre
bis endlich liegst Du auf der Bahre
und hinter Dir da grinst der Tod,
kaputt geprasselt, DU IDIOT !!!
2006-09-16 12:17:38 | von awaw22 | 65 Kommentare
Wer surft so spÀt durch Nacht und Netze (frei nach Goethe)
Hey Leute,
habt ihr das auch im Deutschunterricht lernen mĂŒssen?
Wer surft so spÀt durch Nacht und Netze (frei nach Goethe)
Wer surft so spÀt durch Nacht und Netze?
Es ist der User in wilder Hetze!
Er hÀlt sein Windows fest im Arm,
und auch dem Modem ist schon warm.
"Mein Windows, was birgst du so bang dein Gesicht?"
Siehst, User, du das Virus nicht?
Den Trojanerkönig mit Macro und Wurm?
"Mein Windows - es ist nur ein Datensturm."
"Betriebssystem, komm geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte WebSites sind an dem Strand,
und auf den Servern gibts viel Tand."
Mein User, mein User, und hörest du nicht,
was der Virus mir leise verspricht?
"Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
es piepst nur das Modem, das wieder mal spinnt."
"Willst feines Windows, du mit mir gehn?
Mein Macro soll dich kitzeln schön,
meine Routinen werden die Bytes dir recht schĂŒtteln,
und löschen und deine Dateien gut rĂŒtteln!"
Mein User, mein User, und siehst du nicht dort
Trojaners EXE am dĂŒsteren Ort? -
"Mein Windows, mein Windows, ich sehs genau;
es glimmt doch mein alter Schirm nur so grau."
"Ich liebe dich, mich reizt deine DLL;
und willst du gleich booten dann lösch ich dich schnell."
Mein User, mein User, die Platte lÀuft an!
Trojaner hat mir ein Leid angetan!
Dem Surfer grausts, er klickt geschwind,
und in der Leitung das Bit gerinnt;
er kappt die Verbindung mit MĂŒh und Not,
jedoch zu spÀt - der Bildschirm bleibt tot.
2006-10-27 06:33:40 | von awaw22 | 65 Kommentare
Sprachverfremdung
Wer unbedacht ein Fremdwort wÀhlt
und deutsches Wort fĂŒr ihn nicht zĂ€hlt,
wer happy sagt und glĂŒcklich meint
und sunshine, wenn die Sonne scheint,
wer hot gebraucht, anstelle heiĂ,
know how benutzt, wenn er was weiĂ,
wer sich mit sorry kĂŒhl verneigt
und Shows abzieht, wenn er was zeigt,
wer shopping geht statt einzukaufen
und jogging sagt zum Dauerlaufen,
der bleibt zwar fit, doch merkt zu spÀt,
dass er kein Wort mehr deutsch versteht.
Friedrich K. Weibel
2006-09-16 13:50:18 | von awaw22 | 65 Kommentare
Lustiges Gedicht zur Wohnungseinweihung
In Verbindung mit einem Kochlöffel ist das ein tolles lustiges Geschenk fĂŒr jede Wohnungseinweihungs-Fete
Viele sind zum Feiern da,
es gibt Geschenke, das ist klar.
Einer schenkt ĂŒppig, der andere schlicht â
doch was man braucht, bekommt man nicht.
Dieses gab mir zu bedenken,
dârum will ich Dir ânen Löffel schenken.
Sieh Dir dieses PrachtstĂŒck an,
wie elegant man ihn halten kann.
Rein aus Holz, ganz glatt und schlank
und er liegt auch gut in der Hand.
Nun höre Dir erst einmal an,
was man mit ihm so alles machen kann:
Kochst Du ânen Eintopf dann und wann,
rĂŒhrâ mit ihm, es brennt nichts an.
Hast Du Fliegen mal im Zimmer,
mit dem Löffel triffst Du immer.
Selbst der allergröĂten Maus
machst du hiermit den Garaus.
Deine Kinder sind ja schon groĂ,
diese Erziehungssorgen bist Du los.
Doch wollen Deine Enkel mal nicht so wie Du
und bringen sie Dich aus der Ruh â
liebe(r) ________________ Du wirst sehn,
der Löffel löst auch dies Problem.
Wenn Dein(e) ________ mal zum Biertisch/KaffeekrÀnzchen geht
und nach Hause kommt sehr spÀt,
und das Àrgert Dich gar sehr,
dann holâ doch diesen Löffel her.
Gibt es Arbeit in Deinem Garten,
macht das Grobe meist der Spaten.
Doch beim Pflanzen âihn" nicht vergessen,
mit der LĂ€nge wird gemessen,
die Löcher machst Du mit dem Stiel
und die Arbeit wird zum Spiel.
Das ist nicht alles nun bei Weitem,
es gibt noch viel mehr Möglichkeiten:
Deinen Mann/Deine Frau liebst Du von Herzen
und hat er/sie einmal Mandelschmerzen,
gehâ mit dem Stiel in seinen/ihren Schlund
und Du wirst sehen, er/sie wird gesund.
Juckt Dir Dein RĂŒcken, sehr sogar
und keiner ist zum Kratzen da,
holâ diesen Löffel schnell herbei
und der Juckreiz ist vorbei.
Gesetzt den Fall, es kann passieren,
eine(r) kommt, die/der will _____________ verfĂŒhren,
die ihn/der sie verfolgt auf Schritt und Tritt
und ihn/sie an sich zieht mit heiĂem Blick,
dann nimm den Löffel und schlag' sie/ihn nieder,
und sie/er riskiert kein Auge wieder.
Reden Eure GĂ€ste in einem fort
und Du kommst einfach nicht zu Wort,
ein Schlag auf den Tisch, ganz ungeniert,
die GĂ€ste schweigen â garantiert.
___________, Du sollst ihn benutzen
bei der Hausarbeit, beim Putzen.
Hiermit, ich sehâ Dich schon flitzen,
holst Du den Staub aus allen Ritzen.
Du kommst, ich habâ es ausprobiert,
auf alle SchrÀnke, garantiert.
GelĂ€nder putzen, sonst âne Qual,
hiermit geht es ideal.
Ein Geschenk, ist es noch so klein,
muss nicht immer teuer sein,
soân Löffel kostet ein paar Mark,
doch es kommt an, und das ganz stark.
Probier ihn aus, ich sagâs schon heutâ,
von nun an liebst Du Hausarbeit
und ist blitzblank Dein schönes Heim,
dann denk an mich, ich wĂŒrdâ mich freuân.
2006-09-16 14:54:23 | von awaw22 | 65 Kommentare
BĂŒrogebet
Ach, wie bin ich ja so froh,
sitz schon wieder im BĂŒro.
DrauĂen strahlt der Sonnenschein,
ich schalt den Computer ein.
Mein Arbeitssinn hinweg sich hebt -
Mein Hintern fest am Sessel klebt.
Um mich vorher aufzubaun,
Tu ich erst mal E-Mail schaun.
Gott sei Dank kommt dann die Pause -
Und ich esse meine Pause,
damit ich besser werken kann -
dann fang zu arbeiten, ich an.
Tipp, Tipp, Tipp in einer Tour,
hau ich in die Tastatur.
Mein Kopf wird plötzlich langsam schwer,
und ich glaub, ich kann nicht mehr.
Langsam dann, in stiller Ruh`
Fallen mir die Augen zu -
WĂ€hrend sich mein Kopf verrenkt,
und langsam auf den Schreibtisch senkt.
Gern wĂŒrd ich noch lĂ€nger ruhn,
doch gibt es leider was zu tun.
Ach, so schön hab ich getrÀumt,
und hoff, ich hab nicht viel versÀumt.
Der Feierabend kommt im Nu,
Schnell schlieĂ ich meinen Schreibtisch zu.
Das AufrÀumen hat mich geschafft,
ich stehe auf, mit letzter Kraft -
noch mĂŒde von der dritten Pause -
schlepp ich mich fertig dann nach Hause....
2006-10-27 06:34:10 | von awaw22 | 65 Kommentare
HĂŒhnerstall
Merke dir in jedem Fall:
Gleich dem Huhn im HĂŒhnerstall,
bist du noch so froh bewegt,
Gackre erst, wenn's Ei gelegt.
2006-11-11 15:42:28 | von awaw22 | 65 Kommentare
Die Huehnergewerkschaft
Elfriede das Huhn hat kein' Grund zu feiern:
Ostern produziert sie bloĂ Massen an Eiern.
Ohne Unterlass legt sie stets drei
Eier pro Tag â das ist Sklaverei!
Da hat sie sich mit anderen HĂŒhnern verbĂŒndet
Und eine HĂŒhnergewerkschaft gegrĂŒndet.
Den Hasen soll's an die Löffel jetzt gehen.
Die sprachen lÀssig: "Na, das woll'n wir sehen!"
"Kommt, liebe HĂŒhner, denen werden wir's geben!
Wenn die Hasen uns erst mal beim Streiken erleben..."
Doch wie sollen die HĂŒhner sich dabei verhalten?
Sie können die Eier ja schlecht in sich behalten.
Die erste Idee gibt ihnen Erich der Otter:
"Verkauft die Eier ab jetzt ohne Dotter!"
"Ist uns doch egal. Ihr mĂŒsst wissen, wir blasen
die Eier doch eh aus.", so sprachen die Hasen.
Jetzt woll'n sie mit den Hasen das StreitgesprÀch suchen
Am Runden Tisch bei Kaffee und Kuchen.
Denn, so Elfriede, schlieĂlich heiĂt die
Kunst der Einigung Diplomatie!
Die Stimmung ist hitzig, bald wird Marx zitiert:
"Schon der schrieb, wie ihr von uns profitiert!"
Die Hasen knabbern bloà an ihren Möhren
Und fragen sich: "Warum soll uns denn das stören?"
Elfriede ist zornig: "Denen geht's an den Kragen!
Wir haben beschlossen, den Fuchs mal zu fragen
Ob er den Hasen nicht einmal..." - Au Weia!
Der Fuchs verlangt als Bezahlung zehn Eier.
Er diskutiert auch nicht, als die HĂŒhner sich zieren
Und beginnt, die Gewerkschaft gleich zu dezimieren.
"Geschieht ihnen recht.", so die Hasen, "Dann Prost!
Wir beziehen uns're Eier schon lÀngst aus Fernost."
2006-11-11 15:43:17 | von awaw22 | 65 Kommentare